HH.25h + HEI.DE

Sommerferien! Die Kinder sind bei den Großeltern. „Schatz, was wollen wir anstellen?“. „Lass mal Essen gehen, ins Clouds Heaven’s Nest and Restaurant und dann nehmen wir uns ein Zimmer im 25hours!“ Was für ein Luxus! Es handelt sich um eines der angesagtesten Hamburger Spitzenrestaurants im 22. Stock der Tanzenden Türme, Adresse: Reeperbahn Nr. 1. Dieses Grundstück kannte ich schon, als da noch der alte Mojo Club stand. Jetzt erstrahlt der Eingang zu Hamburgs Sündiger Meile in neuen Glanz, mit den genknickten Doppeltürmen. Normalerweise gibt es hier auf Wochen keinen freien Tisch, aber ich hatte Glück. Zum Start gibt es Aperol Spritz auf dem Freiluft Cocktail Deck „Heaven’s Bar“. Danach speisen wir fürstlich mit Blick auf die untergehende Sonne, bestens versorgt von unserem Kellner.

Cloud’s Heaven’s Bar (iPhone Bild)
Im Cloud’s Heaven’s Restaurant (iPhone Bild)
Blick aus Cloud’s Heaven’s Restaurant (iPhone Bild)

Der Weg zum 25hours Hotel in der Hafencity führt uns in der blauen Stunde entlang der Landungsbrücken, Hamburgs Wasserpromenade und Touristenmagnet. Elphi, Kehrwiederspitze, Cap San Diego, Rickmer Rickmers und das Feuerschiff liegen idyllisch am Kai, angestrahlt vom letzten Tageslicht. Es ist romantisch. Wir genießen es. 

Rickmer Rickmers, Cap San Diego und Elbphilharmonie im Hintergrund (iPhone Bild)
25hours Hotel

Am nächsten Morgen strahlt die Sonne durchs Fenster und die Hafencity mit all Ihren Kränen liegt uns zu Füßen. Ich muss raus, Fotos machen. Nur ein kleiner Moment, dann ist die Sonne wieder weg. Aber dennoch: für einige schöne Aufnahmen ist das Licht ausreichend. Das übrigens sehr sehenswerte Maritime Museum, hat für mich einen besonderen Charme.

Das Maritime Museum
Baugrube für das südliche Überseequartier

Ich finde die Speicherstadt und die Hafencity einfach geil, wenn man das so sagen darf. Ich bin gerne da. Großes Lob an alle, die an der Realisierung des Mammut-Projektes Hafencity mitwirken. Noch bis 2025 soll gebaut werden. Es ist ein wirklich sehenswertes und lebenswertes Stück Hamburg geworden und wird es mit jedem Tag ein Stück mehr. Als ich Kind war, in Lokstedt, war das ganze Gebiet noch Freihafen. Auf dem obligatorischen Falkplan war der Hafen einfach schlicht nicht vorhanden – ergo, gab es ihn auch irgendwie nicht. Wir sind aus Hamburg dann irgendwann weggezogen und meine Eltern waren sich im Nachhinein nicht wirklich sicher, ob sie die Speicherstadt (heute UNESCO Welterbe) eigentlich damals kannten. Was sagt man dazu? In der heutigen Zeit eigentlich nicht mehr vorstellbar. Wie gut, dass ich inzwischen schon seit vielen Jahren wieder in der Hamburger Metropolregion lebe. Ich möchte hier nicht mehr weg. Wenn man durch den Hafen fährt, weis man, nicht ohne Grund heißt es „Hamburg ist das Tor zu Welt“. 

Elbarkaden, Speicherstadt und Fernsehturm im Hintergrund
vor dem Maritimen Museum

Was ich aber besonders mag, sind die Kontraste in der Metropolregion Hamburg. Die Verabredung mit meiner Freundin für eine kurze Wanderung entlang des Heidschnuckenweges stand seit Wochen. Also: auf in die Heide. Los ging es in Buchholz, durch Wald und Wiesen bis zum Büsenbachtal, eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Nordheide. So bietet die Hamburger Metropolregion High Society am Morgen und Naturidylle am Nachmittag. Um das Erlebnis noch zu vervollständigen, trafen wir noch eine Herde Heidschnucken samt Hirtin – auch nicht bei jedem Heidebesuch garantiert. Es war ein wirklich tolles Wochenende. 

Büsenbachtal
Heidschnucken im Büsenbachtal

English Version:

Summer holidays! The children are with their grandparents. „Honey, what are we going to do?“ „Let’s go have dinner, Clouds Heaven’s Bar and Restaurant and then we’ll get a room at 25hours!“ What a luxury! It’s one of Hamburg’s hottest top restaurants on the 22nd floor of the Dancing Towers, address: Reeperbahn Nr. 1. I already knew this property when the old Mojo Club was still there. Now the entrance to Hamburg’s Sinful Mile shines in new splendour, with the folded double towers. Normally no free table is available for weeks, but I was lucky. Aperol Spritz was the aperitif on the open air cocktail deck „Heaven’s Bar“. Afterwards we dine princely with a view of the setting sun, well taken care of by Bruno, our waiter. 

The way to the 25hours Hotel in the Hafencity leads us along the landing bridges, Hamburg’s water promenade and tourist magnet. It was the blue hour. Elphi, Kehrwiederspitze, Cap San Diego, Rickmer Rickmers and the fireship lie idyllically on the quay, illuminated by the last daylight. It is romantic. We enjoy it. 

The next morning the sun shines through the window and the Hafencity with all its cranes lies at our feet. I have to get out, take photos. Just a little moment, then the sun is gone again. But still: for some nice pictures the light is sufficient. By the way, the Maritime Museum, which is very worth seeing, has a special charm for me. 

I think the Speicherstadt and the Hafencity are simply awesome, if I may say so. I like being there. I would like to praise everyone who is involved in the realisation of the gigantic Hafencity project. It has become a really worth seeing and worth living piece of Hamburg and it is becoming it a bit more and more every day. Construction will continue until 2025. When I was a child, in Lokstedt, the whole area was still a free port. On the obligatory Falkplan map the harbour was simply not shown – so, it did not really exist somehow. We then moved away from Hamburg sometime and my parents were not really sure afterwards whether they knew the Speicherstadt (today UNESCO world heritage) actually at that time. What do you think about that? In today’s time actually no longer imaginable. It’s a good thing that I’ve been living in the Hamburg metropolitan region again for many years now. I don’t want to leave here anymore. When you drive through the harbour, you know that it’s not without reason that Hamburg is the “gateway to the world”. 

But what I particularly like are the contrasts in the metropolitan area of Hamburg. The appointment with my friend for a short hike along the Heidschnuckenweg was made weeks ago. So: off to the heath. We started in Buchholz, through woods and meadows to the Büsenbachtal, one of the most popular destinations in the Nordheide. Hamburg’s metropolitan region offers high society in the morning and a natural idyll in the afternoon. To complete the experience, we met a herd of Heidschnucken and a shepherdess – not guaranteed at every visited to the heath. It was a really fantastic weekend.

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