Rügen und Stralsund

English Version below! Schon länger will ich über Rügen und Stralsund schreiben. Das Jahr neigt sich dem Ende, ein neues Buch will fertiggestellt werden. Es waren zwei Reisen, eines war ein Tagesausflug während der Sommerferien, das andere ein Wochenende mit Freundinnen. Beide Gegenden waren Neuland für mich, beides Ostsee, maritim, neue Bundesländer. Stralsund ist eine Hansestadt mit viel Flair, Rügen seit jeher ein beliebtes Urlaubsdomizil. Geografisch liegen sie nah beieinander, so ist Stralsund das Eingangstor zur Insel Rügen, man muss dort vorbei, wenn man nicht mit dem Boot anreist.

Im Hafen von Stralsund
Ozeaneum

Das Ozeaneum in Stralsund gleicht ein wenig einem futuristischen Ufo, das inmitten der historischen Altstadt und dem nostalgischen Hafen der Hansestadt gelandet ist. Architektonisch ist das Ozeaneum recht ansprechend und bildet einen interessanten Kontrast zu den Kontorhäusern und dem Backsteinflair, direkt neben der Gorch Fock 2, die vor Ort am Kai liegt. Leider waren wir unvorbereitet und konnten die Unterwasserwelten im Ozeaneum ohne Termin zu Coroazeiten nicht besuchen. So wanderten wir durch die Stadt und entdeckten das Kloster St. Johannis, das fotografisch interessante Perspektiven liefert. 

Eingang zum St. Johanniskloster

Kap Arkona auf Rügen ist ein einschlägiger Begriff. Dort findet man einen morbiden Charme, Rohre schauen aus dem Boden und verweisen auf unterirdische Bunkeranlagen, drei charakteristische Leuchttürme machen den Ort unverwechselbar, allerlei Künstler haben sich angesiedelt, es ist touristisch und irgendwie auch nicht. 

Kunstwerke auf Kap Arkona
Künstlerin Patrycja Kunjawowicz (www.artpat.de)

In Rügen ist die Steilküste charakteristisch, der obligatorische Ausflug endete in einem gemütlichen Fischernest, wo man es sich gemütlich machen konnte. Wir bekamen eine Ahnung von der Insel… leider war der Trip dorthin viel zu kurz. Hiddensee konnten wir nicht besuchen, Binz und Sellin haben wir nur gestreift, aber es macht Lust auf mehr. 

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For quite some time I’ve want to write about Rügen and Stralsund. The year is coming to an end, a new book wants to be finished. There were two trips, one was a day trip during the summer vacations, the other a weekend with girlfriends. Both areas were new territory for me, both Baltic Sea, maritime, new German states. Stralsund is a Hanseatic city with a lot of flair, Rügen has always been a popular vacation destination. Geographically, they are close to each other, so Stralsund is the gateway to the island of Rügen, you have to pass there if you do not arrive by boat.

The Ozeaneum in Stralsund is a bit like a futuristic UFO that has landed in the middle of the historic old town and the nostalgic harbor of the Hanseatic city. Architecturally, the Ozeaneum is quite appealing and makes an interesting contrast to the Kontor houses and brick flair, right next to the Gorch Fock 2, which is docked on site at the quay. Unfortunately, we were unprepared and could not visit the underwater worlds in the Ozeaneum without an appointment at Corona times. So we wandered through the city and discovered the monastery St. Johannis, which provides photographically interesting perspectives.

Cape Arkona on the island of Rügen is a relevant term. There you will find a morbid charm, pipes look out of the ground and refer to underground bunkers, three characteristic lighthouses make the place unique, all kinds of artists have settled, it is touristy and somehow not.

In Rügen the steep coast is characteristic, the obligatory excursion ended in a cozy fishing nest, where you could make yourself comfortable. We got an idea of the island… unfortunately, the trip there was much too short. Hiddensee we could not visit, Binz and Sellin we have only touched, but it makes you want more.